Was wäre, wenn eines Morgens kein einziger Ton mehr zu hören wäre? Mit dem Schreibwettbewerb „Psst … Wo bist du, kleiner Ton?“ lädt Papierfresserchens MTM-Verlag Kinder und Jugendliche von 6 bis 15 Jahren dazu ein, Geschichten über Geräusche, Stille und eine ungewöhnlich leise Welt zu erfinden.
Kein Vogel zwitschert vor dem Fenster. Der Wecker klingelt nicht. Auf der Straße fährt ein Auto vorbei, aber sein Motor ist nicht zu hören. Jemand ruft etwas – doch kein Wort kommt an. Sogar das Radio schweigt. Was ist passiert?
Mit dieser ungewöhnlichen Ausgangssituation startet Papierfresserchens MTM-Verlag seinen Schreibwettbewerb 2026 „Psst … Wo bist du, kleiner Ton?“. Gesucht werden fantasievolle Texte von Mädchen und Jungen zwischen 6 und 15 Jahren.
Dabei gibt es keine vorgegebene Erklärung für die plötzlich eingetretene Stille. Vielleicht hat jemand sämtliche Töne gestohlen und irgendwo versteckt. Vielleicht haben sich die Geräusche selbst auf den Weg gemacht. Möglicherweise gibt es einen Ort, an dem all die verschwundenen Klänge gesammelt werden. Oder die Welt hat beschlossen, für einen einzigen Tag einfach einmal still zu sein.
Genau das sollen die jungen Autorinnen und Autoren selbst herausfinden.
Was passiert, wenn wir plötzlich nichts mehr hören?
Das Thema bietet viel Raum für Fantasie, gleichzeitig steckt darin eine spannende Frage: Welche Geräusche gehören eigentlich zu unserem Alltag? Das Klappern von Geschirr am Morgen, Schritte auf einer Treppe, Musik, Stimmen, das Rauschen von Bäumen, Regen am Fenster oder das Lachen eines Freundes – vieles nehmen wir kaum noch bewusst wahr. Erst wenn ein Geräusch fehlt, merken wir, wie selbstverständlich es zu unserem Leben gehört.
Die eingereichten Texte können daraus ein großes Abenteuer machen. Ein Kind könnte sich auf die Suche nach dem verschwundenen Ton begeben, einem geheimnisvollen Geräusch folgen oder entdecken, dass man in völliger Stille plötzlich ganz andere Dinge wahrnimmt.
Vielleicht wird die Geschichte spannend oder lustig, vielleicht geheimnisvoll, fantastisch oder nachdenklich. Auch eine sehr leise Geschichte darf entstehen.
Geschichten, Gedichte, Märchen und kleine Aufsätze
Die Kinder und Jugendlichen entscheiden selbst, wie sie das Thema umsetzen möchten. Möglich sind Geschichten, Gedichte, Märchen oder kleine Aufsätze.
Dabei zählt nicht perfekte Rechtschreibung, sondern die eigene Idee. Der Verlag möchte Kinder zum selbstständigen Schreiben und Erfinden ermutigen. Deshalb gilt für diesen Wettbewerb ausdrücklich: Die eingereichten Texte müssen von den Kindern selbst geschrieben werden und dürfen nicht mithilfe von KI entstehen.
Auch eigene Bilder können die Beiträge begleiten. Pro Text dürfen maximal zwei Bilder oder Illustrationen im JPEG-Format eingereicht werden. Für die Bilder gilt ebenfalls: KI-generierte Illustrationen und Fotos sind nicht zugelassen.
Aus Kinderideen soll ein gemeinsames Buch entstehen
Aus ausgewählten Einsendungen soll anschließend eine Anthologie entstehen, in der die unterschiedlichen Ideen der jungen Schreibenden zusammenkommen. Denn wahrscheinlich wird jedes Kind eine andere Antwort auf die zentrale Frage finden: Wo ist der kleine Ton geblieben?
Mitmachen können Mädchen und Jungen von 6 bis 15 Jahren. Die Beiträge dürfen jeweils höchstens 8.000 Zeichen umfassen.
Einsendeschluss ist der 1. November 2026. Die Veröffentlichung des gemeinsamen Buches ist für Dezember 2026 vorgesehen.
