Ist Heimat das eigene Zuhause, die Straße vor der Haustür, die Familie oder ein Platz, an dem man sich einfach wohlfühlt? Mit „Heimatgeschichten für Kinder“ lädt Papierfresserchens MTM-Verlag Mädchen und Jungen von 6 bis 15 Jahren dazu ein, ihre ganz persönliche Sicht auf Heimat zu erzählen. Die Beiträge werden Teil des großen Anthologieprojekts „Heimat erleben – Geschichten erzählen“.
Erwachsene erzählen von früher, schreiben Familiengeschichten auf oder erinnern sich an Orte, die sich längst verändert haben. Aber wie erleben eigentlich Kinder ihre Heimat? Was ist ihnen wichtig? Welche Orte möchten sie bewahren – und was würden sie vielleicht gerne verändern?
Genau diese Perspektive soll im Projekt „Heimatgeschichten für Kinder“ sichtbar werden. Papierfresserchens MTM-Verlag sucht dafür Texte von Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 15 Jahren.
Heimat kann vieles sein
Heimat muss für Kinder nicht unbedingt eine bestimmte Stadt oder Region bedeuten. Vielleicht ist es das eigene Zimmer, der Garten der Großeltern, ein Fußballplatz, eine Bank am See oder der Schulweg. Vielleicht verbinden sie Heimat vor allem mit Menschen, Tieren, einer Sprache oder einem bestimmten Gefühl.
Die jungen Autorinnen und Autoren können von tatsächlichen Erlebnissen berichten oder eine Geschichte erfinden. Auch die Frage „Wie wünsche ich mir meine Heimat?“ darf zum Ausgangspunkt werden.
Damit bekommen die Kinder innerhalb des großen Buchprojekts bewusst eine eigene Stimme. Ihre Sicht soll neben den Erinnerungen und Geschichten der Erwachsenen stehen und zeigen, dass Heimat von jeder Generation anders wahrgenommen werden kann.
Vom Dorf bis zur ganzen Region
Die Kinderbeiträge werden dem übergeordneten Projekt „Heimat erleben – Geschichten erzählen“ zugeordnet. In dieser Reihe entstehen Bücher zu unterschiedlichen Städten, Landschaften und Regionen.
Ist der eigene Heimatort bislang nicht vertreten, ist das kein Hindernis. Im Einsendeformular kann eine andere Stadt, ein Dorf oder eine Region angegeben werden. So können auch Geschichten aus Orten berücksichtigt werden, für die bislang kein eigenes Projekt ausgeschrieben ist. Willkommen sind Geschichten, persönliche Erinnerungen und fantasievolle Texte. Auch Bilder und Comics können die Beiträge ergänzen.
Mehrere Geschichten dürfen eingereicht werden
Anders als bei vielen anderen Kinder-Schreibprojekten dürfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Mal mehrere Texte einsenden. Jeder Beitrag darf bis zu 12.000 Zeichen umfassen. Zusätzlich können pro Beitrag maximal zwei eigene Bilder oder Illustrationen im JPEG-Format eingereicht werden. KI-generierte Illustrationen und Fotos sind nicht zugelassen.
Auch für die Texte gilt: Im Mittelpunkt sollen die eigenen Gedanken und Ideen der Kinder stehen. Sie sollen zeigen, was Heimat für junge Menschen heute tatsächlich bedeutet – und nicht, was Erwachsene darunter verstehen.
Einsendeschluss ist der 1. November 2026. Teilnehmen können Mädchen und Jungen von 6 bis 15 Jahren.
