Jede Familie hat eine Geschichte – und manche sind spannender als jeder Roman!

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„Unsere Wurzeln – Familiengeschichten, die bleiben“: Papierfresserchens MTM-Verlag startet ein neues Buchprojekt im Rahmen der Reihe „Heimat erleben – Geschichten erzählen“ und sucht Menschen, die ihre Familiengeschichte mit anderen teilen möchten.

Wer war eigentlich die junge Frau auf dem vergilbten Hochzeitsfoto? Warum sprach Großvater nie über seine Kindheit? Was steckt hinter den alten Briefen, die seit Jahrzehnten in einer Schublade liegen? Und stimmt es wirklich, dass der Urgroßonkel eines Tages nach Amerika auswanderte und nie wieder von sich hören ließ?

Jede Familie birgt Geschichten, die das Leben geschrieben hat. Manche sind unglaublich komisch, andere berührend, tragisch oder voller überraschender Wendungen. Oft werden sie über Generationen weitererzählt – bis irgendwann niemand mehr da ist, der sich an die Einzelheiten erinnert.

Damit diese Geschichten nicht verloren gehen, startet Papierfresserchens MTM-Verlag ein neues literarisches Projekt: „Unsere Wurzeln – Familiengeschichten, die bleiben“.

Im Rahmen der erfolgreichen Anthologiereihe „Heimat erleben – Geschichten erzählen“ sollen persönliche Erinnerungen, außergewöhnliche Familienschicksale und bislang unveröffentlichte Geschichten aus dem Leben unserer Vorfahren gesammelt und in Buchform veröffentlicht werden.

Wenn die eigene Familiengeschichte zum Abenteuer wird

Es müssen nicht immer berühmte Persönlichkeiten oder spektakuläre historische Ereignisse sein, die eine gute Geschichte ausmachen. Manchmal reicht ein alter Koffer auf dem Dachboden, um eine ganze Familiengeschichte neu zu entdecken.

Vielleicht erzählt eine Großmutter von ihrer ersten Liebe, die sie während des Krieges kennenlernte. Vielleicht erinnert sich jemand an die entbehrungsreichen Jahre nach der Flucht aus der alten Heimat. Oder eine Familie entdeckt bei der Ahnenforschung, dass ihre Vorfahren ganz andere Wege gegangen sind, als man bisher angenommen hatte.

Auch heitere Erinnerungen sind ausdrücklich willkommen: an den Großvater, der mit seinem ersten Automobil das halbe Dorf in Aufregung versetzte, an eine legendäre Familienhochzeit oder an jene Tante, deren Geschichten bei jedem Familientreffen für schallendes Gelächter sorgten.

„Familiengeschichte ist nicht nur eine Aneinanderreihung von Namen und Jahreszahlen. Hinter jedem Namen steht ein Mensch, hinter jedem Foto ein Leben und hinter jeder Generation eine Welt, die es wiederzuentdecken lohnt“, lautet der Gedanke hinter dem neuen Buchprojekt.

Geschichte, wie sie in keinem Schulbuch steht

Die großen Ereignisse der Vergangenheit kennen wir aus Geschichtsbüchern. Doch wie haben ganz gewöhnliche Menschen diese Zeiten erlebt?

Wie fühlte es sich an, die Heimat verlassen und anderswo neu anfangen zu müssen? Wie lebten Familien auf dem Land, in kleinen Handwerksbetrieben oder in den Arbeitervierteln der Städte? Welche Träume hatten junge Menschen vor hundert Jahren? Und wie meisterten unsere Vorfahren ihren Alltag ohne all die technischen Errungenschaften, die für uns heute selbstverständlich sind?

Gerade solche persönlichen Erlebnisse machen Geschichte lebendig. Sie zeigen, wie politische Umbrüche, gesellschaftliche Veränderungen und wirtschaftliche Entwicklungen das Leben einzelner Familien beeinflussten.

Das Projekt richtet sich deshalb nicht nur an Menschen, die sich bereits intensiv mit ihrer Familiengeschichte beschäftigt haben. Auch wer lediglich eine besondere Erinnerung, eine überlieferte Anekdote oder ein außergewöhnliches Familienschicksal festhalten möchte, ist herzlich eingeladen.

Vom alten Fotoalbum zwischen zwei Buchdeckel

Gesucht werden authentische Familiengeschichten, biografische Erzählungen, Erinnerungen und literarisch gestaltete Berichte. Die Themen reichen von Kindheit und Jugend vergangener Generationen über Liebe, Ehe und Familienleben bis hin zu Auswanderung, Flucht, Vertreibung, Neuanfang und überraschenden Entdeckungen bei der Ahnenforschung.

Auch alte Briefe, Tagebuchaufzeichnungen und historische Familienfotografien können als Grundlage oder Ergänzung dienen. Bei der Veröffentlichung von Bildmaterial müssen die entsprechenden Rechte geklärt sein.

Eine besondere Einladung gilt auch Kindern und Jugendlichen. Wer seine Großeltern oder Urgroßeltern nach früheren Zeiten fragt, entdeckt möglicherweise Geschichten, die sonst niemand mehr aufgeschrieben hätte. So kann aus einem Gespräch am Küchentisch ein wertvolles Stück Familiengeschichte werden.

Literarische Vorkenntnisse sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Entscheidend sind die Geschichten selbst und die Menschen, die dahinterstehen.

Was bleibt, wenn niemand mehr erzählt?

Fast jeder kennt diesen Gedanken: _Das hätte ich meine Großmutter noch fragen sollen!_

Doch irgendwann ist es zu spät. Erinnerungen verschwinden, Namen geraten in Vergessenheit, und auf alten Fotografien blicken uns Menschen entgegen, von denen niemand mehr weiß, wer sie eigentlich waren.

Genau das möchte der Verlag mit seinem neuen Projekt verhindern. Es geht darum, Erinnerungen zu bewahren, Menschen aus vergangenen Generationen eine Stimme zu geben und persönliche Geschichten für die Zukunft festzuhalten.

Dabei sind Familiengeschichten keineswegs immer nur nostalgisch oder harmonisch. Sie erzählen auch von Streit und Versöhnung, mutigen Entscheidungen, schweren Verlusten und unerwarteten Neuanfängen. Gerade diese Vielfalt macht sie so faszinierend.

Jetzt Familiengeschichten einreichen!

Mit „Unsere Wurzeln – Familiengeschichten, die bleiben“ möchte Papierfresserchens MTM-Verlag Menschen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und darüber hinaus ermutigen, sich auf eine literarische Spurensuche zu begeben.

Ob eine Geschichte aus dem eigenen Leben, die Erinnerung an einen besonderen Vorfahren oder ein bislang gut gehütetes Familiengeheimnis: Jede Einsendung kann dazu beitragen, ein Stück Vergangenheit lebendig zu halten.

Vielleicht schlummert die spannendste Geschichte ja nicht in einem Roman, sondern in der eigenen Familie.

Weitere Informationen zur Ausschreibung und zu den Teilnahmebedingungen gibt es auf der Verlagswebsite:

https://papierfresserchen.eu/pages/heimat-erleben-familiengeschichten

Denn eines ist sicher: Unsere Vorfahren haben weit mehr hinterlassen als alte Fotos und vergilbte Dokumente. Sie haben Geschichten hinterlassen. Und diese verdienen es, erzählt zu werden.

Papierfresserchens MTM-Verlag – Geschichten bewahren, Erinnerungen weitergeben, Heimat erleben.

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