25 Jahre leben + wohnen

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Lörrach. Grund zum Feiern – anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens hatte die leben + wohnen gemeinnützige GmbH zu einem Jubiläumsfest eingeladen. Die zahlreichen Gäste erwartete ein buntes Programm mit Guggen-Musikgruppe, Tanzvorführungen und verschiedenen Mitmach-Angeboten sowie ein großer Kuchenverkauf, den der Verein für Menschen mit Körperbehinderung – Spastikerverein Kreis Lörrach organisiert hatte.

Leben + wohnen engagiert sich seit 25 Jahren erfolgreich dafür, dass Menschen mit Behinderung möglichst selbstbestimmt leben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Dabei agiert die Einrichtung als Dienstleister für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung sowie deren Angehörige und bietet heute ein großes Spektrum an Angeboten, wie z. B. eine besondere Wohnform, ambulant betreutes Wohnen/Assistenz im Wohn- und Sozialraum, die Förderstätte „Hinz und Kunst“, Individuelle Schwerstbehindertenassistenz, Schul- und Kita-Assistenz, ein Fahrdienst sowie Offene Hilfen mit Freizeitangeboten und familienunterstützendem Dienst. „Der Mensch mit seinen individuellen Wünschen und Bedürfnissen steht dabei stets im Mittelpunkt“, betonte der Geschäftsführer von leben + wohnen, Niko Körper.

Auf die großen Verdienste von leben + wohnen für mehr Teilhabe von Menschen mit Behinderung verwies Karim Chermiti, Fachbereichsleitung Soziales beim Landratsamt Lörrach, der im Namen des Landkreises zum Jubiläum gratulierte. „Danke für 25 Jahre Engagement, Mut und Menschlichkeit – und vor allem: Danke dafür, dass hier jeden Tag gezeigt wird, wie eine inklusive Gesellschaft aussehen kann.“ Inklusion entstehe nicht von allein; sie entstehe dort, wo Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen. Leben + wohnen sei ein unverzichtbarer Bestandteil der sozialen Infrastruktur im Landkreis Lörrach, so Karim Chermiti.

Wie damals alles angefangen hat, erzählte Irmgard Sutter vom Verein für Menschen mit Körperbehinderung – Spastikerverein Kreis Lörrach, die bei der Gründung von leben + wohnen dabei war und heute Aufsichtsratsmitglied ist. Demnach wurde aus der anfänglichen Idee, ein kleines Haus für fünf bis sieben junge Menschen mit Behinderung zu erwerben und diese ambulant und ehrenamtlich zu betreuen, schließlich ein Konzept für 24 Bewohnerinnen und Bewohner. Schnell sei klar geworden, dass der Spastikerverein für sein Projekt einen Partner brauchte. Diese Rolle übernahm zunächst der AWO-Kreisverband Lörrach, später der AWO-Bezirksverband Baden – darauf machte auch Wilfried Pfeiffer, Aufsichtsratsvorsitzender von leben + wohnen, in seiner Rede aufmerksam.

Die Mitglieder des Beirats Wohnen, Interessensvertretung der Menschen mit Behinderung, berichteten in einem eigenen Redebeitrag darüber, wie wichtig Unterstützung, Teilhabe und verlässliche Hilfen sind.

Mehr unter www.lebenwohnen.de.

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