Hund adoptieren: 7 Tipps zur liebevollen Eingewöhnung

Allgemein Bilder

Ein treuer Begleiter fürs Leben muss zuerst einmal liebevoll zu seinem Menschen finden. Allen, die einen Hund adoptieren möchten, hilft die 3-3-3-Regel dabei, ihre Fellnase liebevoll zuhause zu empfangen: drei Tage ankommen, drei Wochen Routinen erlernen, drei Monate Vertrauen aufbauen.

Der etablierte REiCO Vertriebspartner Team Hundefutter Vital erklärt, was es genau damit auf sich hat – und gibt insgesamt 7 erfolgreiche Tipps zur Eingewöhnung. Seit sich Anfang der 90er Jahre die Firma REiCO für naturgesundes Hundefutter (und Futter für Katzen) im Allgäu gründete, sind wir mit dabei, einfach, weil wir Hunde lieben. Die kostenlose und unverbindliche Futterberatung bildet schon immer einen Kernbaustein von unserem Service – sie dreht sich um sämtliche Hundethemen, individuell abgestimmt auf Ihre Fragen, auch zu Adoption und Eingewöhnung.

Inhaltsverzeichnis

1. Was ist die 3-3-3-Regel bei der Eingewöhnung eines Hundes?

2. Warum ist Geduld in den ersten drei Tagen so wichtig?

3. Welche Rolle spielen Routinen in den ersten drei Wochen?

4. Wie lange dauert es, bis mein adoptierter Hund mir vertraut?

5. Wie kann ich meinem Hund die Eingewöhnung erleichtern?

6. Welches Hundefutter sollte ich dem neuen Hund geben?

7. Wann brauche ich zur Eingewöhnung einen Tierarzt oder Trainer?

1. Was ist die 3-3-3-Regel bei der Eingewöhnung eines Hundes?

Tierheime und Tierschutzorganisationen e.V. empfehlen regelmäßig die oben erwähnte 3-3-3-Regel für alle, die einen Hund adoptieren möchten. Sie ist eine hilfreiche Faustformel, kein festes Dogma. Der Grundgedanke ist ganz einfach: Hunde durchlaufen verschiedene typische Anpassungsphasen, wenn sie in einem neuen Zuhause ankommen – und auf die sollte der neue Besitzer Rücksicht nehmen. An erster Stelle steht der Stressabbau, darauf folgt die Eingewöhnung in alltägliche Routinen, begleitet und gefolgt von einer längeren Phase des Vertrauensaufbaus. Manche Hunde brauchen kürzer, andere länger, basierend auf ihrer Vorerfahrung und dem persönlichen Charakter. Wir empfehlen, die 3-3-3-Regel individuell zur Eingewöhnung zu nutzen: Mehr dazu in den nächsten Punkten.

2. Warum ist Geduld in den ersten drei Tagen so wichtig?

Zu Anfang besteht die neue Hundewelt aus überwältigend vielen neuen Gerüchen, Geräuschen und fremden Menschen. Das muss der Vierbeiner erst einmal in Ruhe verdauen! Darum sollten Sie das frisch adoptierte Haustier in den ersten drei Tage möglichst in Ruhe lassen. Sorgen Sie für eine ruhige Umgebung, empfangen Sie möglichst noch keinen Besuch, gehen Sie nur kurz in der nächsten Umgebung Gassi und geben Sie Ihrem neuen Freund einen festen, geschützten Rückzugsort. Wichtig: keine Nähe erzwingen! Und sorgen Sie sich nicht, wenn der Hund sich zuerst viel zurückzieht und gewisse Stresssymptome zeigt. Das wird schon wieder.

3. Welche Rolle spielen Routinen in den ersten drei Wochen?

Nach diesem ersten Tag fängt der Hund langsam an, aus dem Wust der Sinneseindrücke alltägliche Muster zu filtern. Das sind feste Fütterungszeiten, Zeiten zum Spazierengehen und Ausruhen, aber auch sich wiederholende Geräusche und Gerüche. Allmählich stellt sich damit eine gewisse innere Sicherheit ein. Herrchen und Frauchen sollten diese Regelmäßigkeiten des Alltags beibehalten, eventuell mit kurzen, positiven Trainingseinheiten von 5 bis 10 Minuten plus Lob und Belohnung ergänzen. Abrupte Umstellungen in dieser Phase sollten Sie vermeiden, ob es nun ums Futter oder etwas anderes geht.

4. Wie lange dauert es, bis mein adoptierter Hund mir vertraut?

Nach ungefähr drei Monaten fühlen sich Adoptivhunde normalerweise deutlich sicherer. Innerhalb dieser rund 12 Wochen geht es darum, Vertrauen zu gewinnen und die Bindung zu stärken. Intensive Sozialkontakte, ausgiebige Spaziergänge, längere und gezieltere Trainingseinheiten bestimmen vermehrt das Leben. Ja, bisweilen kann es Rückschläge geben, dann bitte nichts erzwingen! Bald schon sind Sie mit Ihrem Hund ein untrennbares Team.

5. Wie kann ich meinem Hund die Eingewöhnung erleichtern?

Erleichternd wirken positive Verstärkungen für erwünschtes Verhalten, angepasst an die Bedürfnisse des jeweiligen Hundes. Was gefällt ihm besonders? Fragen Sie schon vor der Übergabe beim Tierheim oder dem Vorbesitzer nach. Die liebsten Leckerlis, das schönste Spielzeug und die Körperstelle, die besonders wohlig aufs Kraulen reagiert: All das sind hervorragende Hinweise darauf, wie Sie Ihren neuen Gefährten am besten belohnen können.

6. Welches Hundefutter sollte ich dem neuen Hund geben?

Geben Sie dem Tier zu Anfang möglichst dasselbe Futter wie an seinem alten Platz. Er braucht jetzt etwas Gewohntes, das ihm Sicherheit gibt und worauf auch sein Verdauungssystem eingestimmt ist. Später, wenn er sich richtig wohlfühlt in seinem neuen Zuhause, können Sie eine Futterumstellung in Richtung „natürlich“ und „artgerecht“ vornehmen. Suchen müssen Sie dafür nicht lange, wenn Sie REiCO Hundefutter wählen. Das Futter mit den frischen, ausgewogenen Zutaten und der exklusiven Algenmischung fürs mineralische Gleichgewicht schützt vor vielerlei Erkrankungen und hält den Hund fit. Gleichzeitig geht die Umstellung meistens ruckzuck, weil REiCO wunderbar lecker ist.

7. Wann brauche ich zur Eingewöhnung einen Tierarzt oder Trainer?

Falls Ihr Adoptionshund lang anhaltend das Futter verweigert, unter starkem Durchfall leidet, sich aggressiv verhält oder eine unüberwindliche Trennungsangst zeigt, sollten Sie sich fachkundige Hilfe suchen. Ihr Ansprechpartner kann je nach Symptomen ein Tierarzt, eine Tierärztin oder ein erfahrener Hundetrainer sein. Eine ärztliche Untersuchung klärt den Gesundheitsstatus schon vorab, bevor die eigentliche Eingewöhnung beginnt.

Wir sind zu Ihrer Unterstützung bereit: Nehmen Sie bei weiteren Fragen Kontakt mit uns auf, vor allem in Sachen Futterberatung, wenn Sie Zugang zum REiCO-Online-Shop haben wollen oder bei Interesse, selbst ein REiCO-Vertriebspartner zu werden: Wir informieren gern und unterstützen Sie dabei, sich beruflich ein lukratives zweites Standbein aufzubauen.

Schreibe einen Kommentar